Sport
- Trainer: Thomas Meyer
- Bezirksliga St.Wendel: 4. Tabellenplatz
- Andreas Wagner gründet eine Kinder Spielgruppe im Alter von 3-5 Jahren mit dem Ziel diese in 2 Jahren als Jugendmannschaft anzumelden.
Verein
- Instandhaltung Hanglage zur Laubwiese
- Installation von LED an der Flutlichtanlage
Vorstand
1. Vorsitzender: Sven Honig
2. Vorsitzender: Andreas Wagner
1. Kassierer: Stefan Bröckel
2. Kassierer: Lena Wagner
Schrift-/Geschäftsführer: Guido Gebhardt
Jugendleiter: Andreas Wagner
Spielausschuss: Steffen Klein
Pressewart: Ingo Recktenwald
Beisitzer: Simone Pistorius, Björn Schindelhauer, Michael Lang, Christoph Pistorius, Max Klein, Ronny Bröckel, Tim Honig, Steven Pees, Lucca Pistorius, Jannis Plein
Sport
- Trainer: Thomas Meyer
- Bezirksliga St. Wendel: 5. Tabellenplatz
Verein
Die Flutlichtanlage wird auf LED Technik umgestellt.
Vorstand
1. Vorsitzender: Sven Honig
2. Vorsitzender: Andreas Wagner
1. Kassierer: Stefan Bröckel
2. Kassierer: Lena Wagner
Schrift-/Geschäftsführer: Guido Gebhardt
Jugendleiter: Andreas Wagner
Spielausschuss: Steffen Klein
Pressewart: Ingo Recktenwald
Beisitzer: Simone Pistorius, Björn Schindelhauer, Michael Lang, Christoph Pistorius, Jannis Plein
Sport
- Trainer: Thomas Meyer
- Bezirksliga Ill/Theel: 5. Tabellenplatz
- 3. Platz im Gemeindepokal
Verein
Beratung über anstehende Projekte:
- Anschaffung Kühlhaus
- Erneuerung Rostwurstbude
Vorstand
1. Vorsitzender: Sven Honig
2. Vorsitzender: Andreas Wagner
1. Kassierer: Stefan Bröckel
2. Kassierer: Lena Wagner
Schrift-/Geschäftsführer: Guido Gebhardt
1 .Jugendleiter: Andreas Wagner
2. Jugendleiter: Norman Krämer
Spielausschuss: Steffen Klein, Ingo Recktenwald, Ronny Bröckel
Pressewart: Ingo Recktenwald
Beisitzer: Simone Pistorius, Björn Schindelhauer, Michael Lang, Christoph Pistorius, Max Klein, Tim Honig, Steven Pees, Lucca Pistorius, Philipp Kessler
Sport
- Trainer: Daniel Klesen
- Bezirksliga Nord: 4. Tabellenplatz
- Jan Meyer kehrt zur Saison 2024/2025 als Co-Trainer zum VFB Berschweilter zurück
Verein
Vorstand
1. Vorsitzender: Sven Honig
2. Vorsitzender: Andreas Wagner
1. Kassierer: Stefan Bröckel
2. Kassierer: Lena Wagner
Schrift-/Geschäftsführer: Guido Gebhardt
1 .Jugendleiter: Andreas Wagner
2. Jugendleiter: Norman Krämer
Spielausschuss: Steffen Klein, Ingo Recktenwald, Ronny Bröckel
Pressewart: Ingo Recktenwald
Beisitzer: Simone Pistorius, Björn Schindelhauer, Michael Lang, Christoph Pistorius, Max Klein, Tim Honig, Steven Pees, Lucca Pistorius, Philipp Kessler
Edwin Wagner mit Meistermannschaft 1994-1996
Franz Warschburger, Oliver Kirsch, Andreas Schmidt, Donatus Kessler, Erwin Schreiner, Thomas Maurer, Michael Warschburger, Edwin Wagner, Gerd Backes, Stefan Markowski, Thomas Schmitt, Rüdiger Grob ( es fehlen J. Dörr, A. Hinsberger, T. Gross)
Edwin Wagner feiert 80. Geburtstag
Am 04.06. feierte Ehrenvorsitzender Edwin Wagner seinen 80. Geburtstag. Standesgemäss im VFB-Clubheim möchte man meinen, denn sein Wirken beim VFB hat die Geschichte des Vereins unwiderruflich geprägt, wie kein anderer Vorsitzender zuvor.
Als Edwin das Amt 1986 übernahm stand der VFB nahe dem Aus. Die 2. Mannschaft war bereits abgemeldet und die 1. Mannschaft ohne grössere Perspektive. Mit einer von ihm zusammengestellten Vorstandsmannschaft, die von der Versammlung auch so gewählt wurde, gelang es ihm das Ruder herumzureissen. Der VFB hatte über die Jahre viele gute Spieler an umliegende Vereine in der Gemeinde abgegeben und mit der Rückkehr von Peter Fuchs 1987 vom SV Urexweiler gelang ein erstes Ausrufezeichen. Es wurde wieder eine 2. Mannschaft angemeldet und es ging peu a peu bergauf.
1989 wurde Wolfgang Gröning als Trainer verpflichtet und man konnte zudem weitere Spieler aus der Gemeinde für den VFB Berschweiler begeistern. Dies schlug sich in erfolgreichen Saisons nieder, die den VFB nun unter den ersten 5 Teams der Abschlusstabelle wiederfanden und in der Tuchfühlung zum Aufstieg. Mit der Rückkehr von Michael Warschburger vom FC Hellas auf den Trainerposten gelang dann 1992 die entscheidende sportliche Wende. 1994 und 1995 feierte man eine Doppelmeisterschaft, die den VFB bis in die Bezirksliga führte.
Einhergehend mit dem sportlichen Erfolg begann der VFB neu aufzublühen. Grosser Fanzuspruch bei Heim- und Auswärtsspielen waren die Folge. Parallel arbeitete Edwin weiter an den Strukturen des Vereins. Ein Meilenstein war der Bau des Clubheimes 1994, das nach Federführung von ihm bis heute dem VFB, aber auch für bürgerliche Festivitäten, ein zuhause gibt. 2003 wurde mit enormer Eigenleistung vieler VFB-Mitglieder und Freunde der Bau eines Kunstrasenplatzes umgesetzt. Alle diese Massnahmen führten den VFB in eine gesicherte und tragfähige Zukunft. Nicht ohne Stolz kann der VFB heute eine der schönsten Sportanlagen der Umgebung sein Eigen nennen. Ohne die stets weitsichtige und visionäre Arbeit von Edwin wäre dies nicht möglich gewesen. Das heutige Fundament des VFB, sportlich, finanziell und baulich sind in ganz grossem Anteil auch ihm zu verdanken.
Zu seinem 80. Geburtstag ging einer seiner Wünsche in Erfüllung, die Meistermannschaft früherer Tage einzuladen und zu begrüssen. Bis auf eine urlaubsbedingte Absage kamen alle und freuten sich über ein lange nicht mehr stattgefundenes Wiedersehen. Mögen alle weiteren Wünsche in Richtung Gesundheit sich ebenso erfüllen.
Alles Gute Edwin !
Sport
Trainer: Daniel Klesen, Jan Meyer
Saarlandpokal:
Durch einen 1-0 Erfolg (Tor: Leon Pistorius) über den SV Hasborn (Saarland-Liga) zieht die SG erstmals in der Geschichte in die 5. Runde des Saarlandpokals ein. In dieser Runde zog man gegen den SV Jägersburg den Kürzeren und schied aus.
Verein
Vorstand
1. Vorsitzender: Sven Honig
2. Vorsitzender: Andreas Wagner
1. Kassierer: Stefan Bröckel
2. Kassierer: Lena Wagner
Schrift-/Geschäftsführer: Guido Gebhardt
1 .Jugendleiter: Andreas Wagner
2. Jugendleiter: Norman Krämer
Spielausschuss: Steffen Klein, Ingo Recktenwald, Ronny Bröckel
Pressewart: Ingo Recktenwald
Beisitzer: Simone Pistorius, Björn Schindelhauer, Michael Lang, Christoph Pistorius, Max Klein, Tim Honig, Steven Pees, Lucca Pistorius, Philipp Kessler






Rede von Edwin Wagner zum 30-Jahre-Clubheim-Jubiläum
Der Anbau des Clubheimes wurde 2012 vom VFB Vorstand noch abgelehnt, ich konnte mich jedoch 2013 durchsetzen, da die Gelder und Finanzierung dafür vorhanden waren. Im Juni 2013 wurde mit dem Bau der Fundamente begonnen und 16-17 m2 Beton verarbeitet. Am 19.Juni konnten wir Richtfest und am 28.Juni die Fertigstellung feiern. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 36.000€, inclusive der Verglasung.
Insgesamt wurden von allen Helfern zwischen 2500-3000 Arbeitsstunden geleistet. Ich selbst war 8 Wochen jeden Tag 12 und mehr Stunden vor Ort. Überstunden, alter und neuer Urlaub und ein einsichtiger Vorgesetzter ermöglichten mir 2 Monate Urlaub zu machen, was unter normalen Umständen nicht möglich wäre.
Die Küche wurde als Ausstellungsstück vom Küchenstudio Wegmann in Alsweiler gekauft. Ebenso über den Firmenchef der Möbel Fundgrube (Martin Eckert) die erste Möbeleinrichtung Tische, Stühle, Schränke, Vitrinen, usw.
Die Fertigstellung des Clubheims erfolgte Ende 1995 und im Februar 1996 die Einweihung. Es steht bis heute als Niedrigenergiehaus und wahres Schmuckstück, das schnell über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt wurde.
Viele Mitglieder halfen bei der Verwirklichung des Clubheimbaues mit. Federführend waren bei der Planung und dem Bau waren Andreas Schmidt und Edwin Wagner. Für die Finanzierung waren Rainer Ostheimer und K.H. Oswald zuständig. Von politischer Seite wurde ich vom Ortsrat, Gemeinderat und vor allem vom damaligen Bürgermeister Werner Laub unterstützt.
In den ersten 3-5 Jahren wurde das Clubheim bei Heimspielen von Carmen Komossa, Silke Gross und Sonja Wagner bewirtschaftet. Später waren es Heidi und F.J. Fuchs, Iris und Klaus Grenner, Gaby und Manfred Klein, sowie heute Simone und Christoph Pistorius.
Das Clubheim erlebte bereits in 1995 seine erste Meisterschaftsfeier und 1996 direkt darauf die 2. Meisterschaft. Bei Heimspielen waren teilweise bis zu 1000 Zuschauer vor Ort. Es wurden bis zu 40 Kasten Bier, neben den anderen Getränken verkauft. Bei Schlagerspielen erzielten wir einen Umsatz bis zu 5000 DM, was zur damaligen Zeit viel Geld war und es uns ermöglichte eine schnellere Abzahlung auf das Darlehen der BWM zu leisten.
Unterstützung in diesen ersten Jahren erhielt ich auch von meinen Söhnen Michael und Heiko. Vor den Heimspielen fuhren wir mit unserem Anhänger (extra dafür gekauft) mindestens 2x zur Schäfer Brauerei nach Dirmingen und kauften ca. 60-70 Kisten Getränke. Sie alle mussten auf- und abgeladen werden, Jeder kann sich ausrechnen wie viele Kisten in all den Jahren transportiert und geschleppt wurden. Bei Heimspielen waren 10-12 Stunden Schichten die Normalität. Auch dafür herzlichen Dank für diese enorme Unterstützung.
Die gesamte Finanzierung erfolgte wie folgt:
– Gemeinde Marpingen 120.000 DM, gestreckt über 4 Jahre a 30.000 DM, was damals viel Geld bedeutete und einen gemeinsamen Kraftakt, dies durch alle Gremien zu bringen. Bürgermeister Werner Laub stand aber als damaliger Ortsvorsteher und VFB Vorsitzender voll hinter mir und so musste auch Feuerwehrobmann Germann die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos schieben.
– Sportplanungskommission 40.000 DM auf 2 Jahre
– Die Gesamtkosten beliefen sich letztlich auf ca. 270.000 DM
– Neben den 160.000 DM an Zuschüssen wurden die restlichen 110.000 DM in Form von Eigenleistungen und Barvermögen finanziert.
Fazit:
Es gelang dem kleinen VFB ein Niedrigenergiehaus zu bauen, welches im Sommer sehr kühl und im Winter sehr warm ist.
Die guten Beziehungen und Zusammenarbeit mit BM Werner Laub und seiner Verwaltung, der Staatskanzlei mit Karl Rauber und Bernd Müller, der Sportplanungskommission mit Martin Strauss haben zum Gelingen des Vorhabens beigetragen. Es war früher nicht einfach an die angesprochenen Zuschüsse zu kommen, da ein regelrechter Bauboom von Clubheimen, Natur- und Kunstrasenplätzen einsetzte. Deshalb war es wichtig, dass ich diese Kontakte zu den vorgenannten Personen hatte. Dafür gilt diesen Personen mein/unser allerherzlichster Dank.
Aufgrund des enormen Aufschwunges auch im sportlichen Bereich, Meisterschaften, der Eintragung des VFB als E.V., der Gründung eines Fördervereins konnte das Projekt bereits nach 5-6 Jahren, anstatt der Geplanten 15 Jahre bezahlt werden.
Und – der Vorstand konnte sich dem nächsten noch grösseren Projekt -Neubau eines Kunstrasenplatzes- widmen. Dieses wurde einige Jahre später mit einem Volumen von 370.000€ und Zuschüssen von 179.000€ realisiert. Näheres zu diesem Mammutprojekt vielleicht in 2 Jahren beim 70-jährigen Vereins- und 25-jährigen Sportplatz-Jubiläum. Ich hoffe, dass der VFB euch alle, die ihr in irgendeiner Form der Unterstützung mitgewirkt habt gesund und wohlauf 2027 begrüssen kann.
Was haben wir alle daraus gelernt?
Auch ein kleiner Verein, der kleinste in der Gemeinde Marpingen, kann mir vernünftiger Planung und Weitsicht, den richtigen Verbindungen zu Politik und Fussballverband das Unmögliche möglich machen und Visionen und Träume verwirklichen.
Schauen wir heute zurück, stellen wir fest und sind uns wahrscheinlich einig, dass ohne die Verwirklichung der Projekte Clubheimbau und Kunstrasenplatz der kleine VFB Berschweiler heute nicht mehr existieren würde.
Zum Glück verlief alles anders und der VFB verfügt heute über eine schöne Gesamtanlage, ist finanziell gesund, hat keine Schulden und kann mit der Vermietung des Clubheimes zusätzliches Geld erwirtschaften. Zwischenzeitlich ist unser Clubheim, bezgl. Vermietung für Festivitäten im ganzen Kreis St. Wendel und darüber hinaus bekannt.
Allen hier Anwesenden danke ich als heutiger Ehrenvorsitzender und damaliger Vorsitzender des VFB, sowie Ortsvorsteher recht herzlich. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass es den VFB in der heutigen Form und Verfassung gibt. Dazu zählen neben den bereits erwähnten politischen Vertretern, die Vorsitzenden des Fördervereins Stefan Bröckel, Thomas Maurer, Josef Meisberger bis zum heute Peter Fuchs.
Ebenso dem Gründer des VFB-Echos Eberhard Wagner und seinen verantwortlichen Nachfolgern F.J. Fuchs, Thomas Maurer bis zum heute Guido Gebhard. Weiter den vielen unermüdlichen Helfern, welche seit 30 Jahren ehrenamtlich das Clubheim leiten und immer wieder positive Veränderungen herbeiführen. So auch der Anbau 2010, welcher bereits früher angedacht war und letztlich von Peter Fuchs verantwortlich umgesetzt wurde.
Vielen herzlichen Dank an alle, welche in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, diese unsere VFB Wünsche und Träume zu verwirklichen. Ich bin nach wie vor sehr stolz auf den VFB und hoffe und wünsche, dass wir noch weitere Generationen bestehen bleiben. Den Grundstein haben wir in den goldenen 90er Jahren gelegt. Ich schaue aber positiv in die Zukunft, wenn ich sehe mit welchem Engagement unsere jungen Vorstandsmitglieder bei der Sache sind.
Weiterhin sehr wichtig bleiben die guten Kontakte zu diversen Entscheidungsträgern, zum Staatssekretär des Innenministeriums Torsten Lang, der wie bereits sein Vater Armin immer ein gerngesehener Gast in der Grossgemeinde Marpingen ist und war, unser Landrat Udo Recktenwald, heute vertreten durch Frau Weiand, zu unserer Landtagsabgeordneten Nadja Schindelhauer, welche sich mit vollem Engagement für die Belange der Gemeinde Marpingen und unseren Ort einsetzt. Auch vielen Dank an meinen Nachfolger im Amt als OV Ingo Recktenwald.
Danke an alle Unterstützer, Förderer und Gönner des VFB, haltet und arbeitet zusammen, diskutiert zusammen, letztlich aber zum Wohle unserers VFB und unseres Ortes.
Auszug aus der Rede von Peter Fuchs zum 30-Jahre-Clubheim-Jubiläum, betreffend Anbau
Am 04.12. feierte Peter Fuchs, PeFu, seinen 70. Geburtstag.
Peter Fuchs zu beschreiben ist eine undankbare Aufgabe. Bemüht man 10 Personen damit bekommt man genauso viele unterschiedliche Geschichten. Peter ist nicht so ähnlich wie …, gehört nicht in diese oder jene Schublade, geht keiner Spur nach, eher wurde wegen ihm der Begriff Unikat erfunden.
Peter ist eine Urgewalt und menschliches Atomkraftwerk mit einer unglaublichen Kraft, Power und Ausdauer. Peter kennt keinen Stillstand, kein Ausruhen, er ist immer am Anschieben. Über jeden Tag immer in mehreren Projekten verstrickt versucht er diese wie ein Jongleur zu meistern. In diesem Windschatten Schritt zu halten fällt nicht immer einfach. Vielleicht wäre er ein Nachfahre eines Obelix, der mit Zaubertrank befüllt eine ausdauernde Energie entfacht.
Peter begann das Fussballspielen beim VFB, spielte dort einige Jahre in der 1. Mannschaft, ehe es ihn zu Beginn der 80er nach Urexweiler zog. Dort war er über 5 Jahre eine wichtiger Stütze der dortigen Aktiven-Mannschaft in der Landesliga. 1987 zog es ihn zurück zum VFB und er übernahm als Spielertrainer die sportliche Leitung. Das und einige personelle Veränderungen, die er ermöglichte, küssten den in der Versenkung befindlichen VFB wach. In der Folgezeit war ein merklicher Aufschwung zu verzeichnen. Von dem profitierten auch die weiteren Trainer in den Folgejahren, z.B. Rüdiger Grob, W. Gröning.
Er selbst hatte da bereits mit Verletzungen zu kämpfen, aber es wundert nicht, dass er den Anschluss als wichtiger Fighter in der Mannschaft bis zum Schluss nicht verlor. In einem in der VFB Historie tief verankerten Entscheidungsspiel 1993 in Hirzweiler gegen Habach stand er in der Waschi-Ära nochmals auf dem Platz. In der Saison sind zum Beispiel seine beiden Flugkopfbälle im Heimspiel gegen Merchweiler (5-1) all denen in Erinnerung, die mit ihm auf dem Platz standen.
Peter stand für den Typus des Kämpfers und Antreibers, Aufgeben war nie eine Option.
Nach der aktiven Karriere schob Peter massgeblich im VFB Vorstand die Belange des Vereins an. Zusammen mit unserem Ehren-Vorsitzenden Edwin Wagner ist es Peter in ganz erheblichem Mass zu verdanken, dass der VFB heute das ist was er ist und noch existiert.
Die VFB Meilensteine in den 90er Jahren wie Bau des Kunstrasenplatzes, Bau des Sportheimes und allen Tätigkeiten rundherum in den Folgejahren (z.B. Anbau Clubheim) wären ohne sein Engagement nicht in dem Ausmass gelungen wie sie es sind.
Für das VFB Echo sammelte PeFu über viele viele Jahre Sponsorengelder ein, womit sich dem VFB finanziell neue Wege und Entscheidungen ermöglichten. Der Art und Weise, wie PeFu die Sponsoren zu einem Engagement überzeugte ist einzigartig, hat einige Flaschen Schnaps aus seinem privaten Fundus gekostet, sorgte aber dafür, dass sich die Basis der VFB-Gönner enorm erweiterte.
In 2021 übernahm Peter den Vorsitz im Förderverein des VFB. Ihm ist es als Leader zu verdanken, dass der FV mit generierten Geldern, dem VFB finanziell erheblich den Rücken stärkt. Dieses Engagement ist niemals hoch genug zu würdigen und der VFB würde ohne einen Peter Fuchs ganz anders dastehen, als er es tut.
Skifahren, Bergtouren, Klettersteige, Wandern, Peter ist ein Freund der Berge. Als Anführer und Anrührer der inoffiziellen VFB-Sparte „Skifreunde“ hat er über 20 Jahre lang Skitouren angezettelt, geplant, begleitet. Und wer einmal mit PeFu eine Tour gemacht, der kommt nicht nach Hause ohne viel gelacht.
In seinem Windschatten haben viele mit dem Skifahren angefangen und sind Jahrzehnte dabei geblieben. Die Geschichten aus dieser Zeit füllen Bände.
Peter kann nicht still. Noch heute ist er im Ort umtriebig, hat seinen Karten-Stammtisch, regelmässige Besuche in Bruche und im Biergarten sind Pflicht.
Als 4-facher Opa sorgt der Nachwuchs, dass er nicht auf ruhige Gedanken kommt.
Jetzt feierte Peter im Clubheim seinen 70. Geburtstag. Hie und da knirschen die Knochen, aber alles auszuhalten, wie er selber sagt. Bei der ein und anderen noch anstehenden OP für Knie und Sonstiges wird womöglich auch nochmals ein neuer Brennstab eingepflanzt, damit sich die Energie noch lange hält.
Es gibt keinen, aber wirklich keinen, der seiner Einladung am 04.12 nicht gerne gefolgt ist. Das Clubheim war voll mit seiner grossen Familie und Verwandschaft, dazu viele Fussball-, Vereins- und Skifreunde. Bis in die Morgenstunden wurde gefeiert, unnötig zu erwähnen.
Der Schnaps ist wie Schnauzbart und Herzlichkeit sein Markenzeichen.
Peter, alles Gute, lange währende Gesundheit und bleib wie du bist!
Der VfB – und nicht nur der VfB – trauert um Rudi „Fuchse“ Neufang, der am ersten Weihnachtstag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 85 Jahren verstorben ist.
Rudi war zu den Glanzzeiten des VfB selbst ein sehr guter Spieler. Als Gründungsmitglied und wohl treuester Fan verfolgte er nahezu jedes Spiel „seines“ Vereins mit großer Leidenschaft.
In sportlichen Fragen, insbesondere im Fußball, war Fuchse äußerst kompetent – auch wenn er dabei durchaus eine sehr große Nähe zu Bayern München und dem FCS zeigte.
Mit seiner freundlichen Art und seinem stets präsenten Schmunzeln war er überall ein gern gesehener Gast. Er eckte nie an, spielte leidenschaftlich gern „Dulle“ und Skat und war in vielen Gasthäusern ein geschätzter Stammgast. Rudi war ein echter Gourmet: Er wusste genau, wo es das beste Stück Fleisch und die beste Wurst gab, um diese anschließend von seiner Frau Inge in guter, ehrlicher Hausmannskost zubereiten zu lassen. Mit ihm konnte man über alles sprechen – stets sachlich, ruhig und besonnen.
Mit Rudi Neufang verlieren wir nicht nur einen feinen Kameraden, sondern auch ein Stück VfB-Geschichte. Im kommenden Jahr wäre er 70 Jahre Mitglied des Vereins gewesen.
